Sitzen und Krabbeln. Fördern Sie die motorische Entwicklung!

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Erfahren Sie, wie Sie Ihr Baby sicher beim Sitzen und Krabbeln unterstützen können. Praktische Tipps und Hinweise für die optimale Entwicklung

Die Entwicklung vom Liegen zum Sitzen und Krabbeln ist eine aufregende Zeit für Babys und Eltern. Ab dem zweiten oder dritten Monat beginnt Ihr Kind, sein Köpfchen zu heben und die Umgebung zu erkunden. Hier erfahren Sie, wie Sie diese wichtige Phase sicher und altersgerecht begleiten können – von der Wahl der richtigen Hilfsmittel bis hin zur Gestaltung einer optimalen Umgebung für Ihr Baby.

Sitzen und Krabbeln. Fördern Sie die motorische Entwicklung!

Die Entwicklung vom Sitzen und Krabbeln

Die Übergangsphase zwischen Liegen und Krabbeln ist eine faszinierende Zeit in der Entwicklung eines Babys. Diese Phase ist geprägt von wichtigen motorischen Fortschritten und erfordert besondere Aufmerksamkeit der Eltern. Lassen Sie uns die verschiedenen Aspekte dieser Entwicklungsphase genauer betrachten.

Die Babywippe. Ein nützlicher Helfer

Die Babywippe bietet in dieser Phase mehrere Vorteile.

  • Optimale Sichtposition. In leichter Schräglage ermöglicht sie dem Baby den besten Überblick.
  • Sicherheit. Ein integrierter Gurt sorgt für sicheren Halt.
  • Mobilität. Leicht von Zimmer zu Zimmer zu transportieren.
  • Platzsparend. Nimmt wenig Raum in Anspruch.

Wichtig. Trotz ihrer Vorteile sollte die Wippe mit Bedacht genutzt werden.

  • Begrenzen Sie die Nutzungsdauer auf maximal 30 Minuten.
  • Verwenden Sie die Wippe nicht als Schlafplatz für kleine Babys.
  • Stellen Sie die Wippe niemals auf erhöhten Flächen wie Tischen oder Regalen auf, um Sturzgefahren zu vermeiden.

Der Übergang zum Boden

Mit etwa 5-6 Monaten beginnt eine neue, aufregende Phase.

  1. Erste Liegestütze. Das Baby versucht, sich aufzustützen.
  2. Rollen. Es beginnt, sich von einer Seite auf die andere zu drehen.
  3. Sitzversuche. Das Baby fängt an, eine Sitzposition einzunehmen.

Die Krabbeldecke beim Sitzen und Krabbeln

Eine großzügige, dick gesteppte Krabbeldecke aus Baumwolle bietet den idealen Untergrund für die ersten Bewegungsversuche. Sie sollte folgende Eigenschaften haben.

  • Größe. Je größer, desto besser – um ausreichend Platz für Bewegung zu bieten.
  • Material. Baumwolle ist atmungsaktiv und hautfreundlich.
  • Polsterung. Eine dicke Polsterung schützt vor harten Aufprallen.

Sicherheitstipp. Platzieren Sie ein Kissen hinter dem Rücken des Babys, wenn es zu sitzen beginnt. Dies verhindert Verletzungen beim Rückwärtskippen.

Förderung der motorischen Entwicklung

Um die motorische Entwicklung Ihres Babys optimal zu unterstützen, beachten Sie folgende Punkte.

  • Bieten Sie ausreichend Gelegenheiten für Bewegungstraining während der Wachzeiten.
  • Variieren Sie die Umgebung, um verschiedene Sinnesreize zu bieten.
  • Ermutigen Sie sanft zu neuen Bewegungen, ohne Druck auszuüben.

Diese Phase der Entwicklung ist eine aufregende Zeit voller neuer Entdeckungen. Mit der richtigen Unterstützung und Umgebung können Sie Ihrem Baby helfen, seine motorischen Fähigkeiten sicher und freudig zu entfalten.

Sitzen und Krabbeln. Fördern Sie die motorische Entwicklung!

Sitzen und Krabbeln – Laufgitter

Das altbewährte Konzept des Laufstalls, heute eleganter als Laufgitter bezeichnet, hat in der modernen Kindererziehung nichts von seiner Relevanz eingebüßt. Dieses vielseitige Möbelstück bietet zahlreiche Vorteile für Eltern und Kinder gleichermaßen.

Vorteile für das Kind.

  • Großzügiger Spielraum. Ein geräumiges Laufgitter bietet dem Baby eine sichere Umgebung zum Erkunden und Spielen.
  • Entwicklungsförderung. Es unterstützt die motorische Entwicklung, indem es erste Steh- und Gehversuche erleichtert.
  • Sicherer Rückzugsort. Das Kind hat einen eigenen, geschützten Bereich inmitten des Familienalltags.
  • Ausblick und Interaktion. Durch die Gitterstäbe kann das Kind seine Umgebung beobachten und am Familienleben teilhaben.

Vorteile für die Eltern.

  • Flexibilität im Alltag. Ermöglicht kurze Erledigungen, ohne das Kind ständig im Auge haben zu müssen.
  • Multitasking. Ideal für Hausarbeiten wie Kochen, Bügeln oder Bürotätigkeiten, bei denen das Kind in Sichtweite bleibt.
  • Stressreduktion. Weniger Sorgen um potenzielle Gefahren im Haushalt.
  • Transportabel. Viele Modelle sind leicht zusammenklappbar und somit auch bei Besuchen einsetzbar.

Sitzen und Krabbeln. Wichtige Kriterien bei der Auswahl.

  • Größe. Mindestens 1,20 x 1,20 m für ausreichend Bewegungsfreiheit.
  • Sicherheit. Maximaler Abstand zwischen den Gitterstäben von 7 cm.
  • Stabilität. Robust genug, um auch energische Bewegungen auszuhalten.
  • Komfort. Eine weiche Unterlage wie eine Krabbeldecke erhöht den Liegekomfort.

Vorsichtsmaßnahmen beim Sitzen und Krabbeln.

  • Aufsicht. Babys, die noch nicht sicher sitzen können, sollten nicht unbeaufsichtigt im Laufgitter gelassen werden.
  • Richtige Positionierung. Platzieren Sie das Laufgitter fern von Gefahrenquellen wie Heizkörpern oder Fenstervorhängen.
  • Regelmäßige Überprüfung. Kontrollieren Sie das Laufgitter regelmäßig auf Beschädigungen oder lose Teile.

Im Gegensatz dazu sind kleine Netzlaufgitter oft ungeeignet, da sie zu wenig Platz bieten und die Sicht einschränken. Ein gut ausgewähltes, geräumiges Laufgitter kann jedoch ein wertvolles Hilfsmittel in der frühen Kindheit sein, das sowohl Sicherheit als auch Entwicklungsförderung bietet.

 

Sitzen und Krabbeln, Übrigens.

Das Laufgitter. Ein wertvolles Hilfsmittel für Eltern, aber kein Ersatz für Interaktion

Ein Laufgitter kann ein nützliches Instrument in der Kindererziehung sein, sollte jedoch mit Bedacht eingesetzt werden. Beachten Sie folgende wichtige Punkte.

  • Qualitätszeit ist unerlässlich.
  • Verbringen Sie regelmäßig aktive, engagierte Zeit mit Ihrem Kind im Laufgitter.
  • Lesen Sie Geschichten vor, singen Sie Lieder oder spielen Sie gemeinsam mit altersgerechtem Spielzeug.
  • Positive Assoziationen schaffen.
  • Gestalten Sie das Laufgitter zu einem einladenden, sicheren Ort.
  • Platzieren Sie beliebte Spielsachen und bequeme Kissen darin.
  • Loben Sie Ihr Kind, wenn es im Laufgitter spielt.
  • Schrittweise Eingewöhnung.
  • Beginnen Sie mit kurzen Zeitspannen und steigern Sie diese langsam.
  • Bleiben Sie anfangs in Sichtweite, um Sicherheit zu vermitteln.
  • Abwechslung bieten.
  • Wechseln Sie regelmäßig die Spielzeuge im Laufgitter aus.
  • Integrieren Sie verschiedene Texturen, Farben und Aktivitäten.
  • Grenzen respektieren.
  • Achten Sie auf Anzeichen von Unbehagen oder Langeweile.
  • Holen Sie Ihr Kind heraus, wenn es deutlich unzufrieden ist.

Denken Sie daran: Ein Laufgitter sollte ein Ort der Entdeckung und des Spielens sein, nicht des Eingesperrtseins. Durch liebevolle Einführung und regelmäßige Interaktion wird Ihr Kind das Laufgitter als positiven Raum wahrnehmen und nicht als Ort, an dem es sich vernachlässigt fühlt.

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Lauf Lernhilfen und Hopser

Lauflernhilfen und Hopser, einst als vermeintliche Entwicklungshelfer für Babys angepriesen, sind heute zu Recht fast vollständig aus dem Blickfeld verschwunden. Diese Konstruktionen, die darauf abzielten, nicht gehfähige Säuglinge mobil zu machen, erweisen sich als problematisch und riskant. Hier sind die Hauptgründe, warum Experten von diesen Geräten abraten.

  1. Sicherheitsrisiken:
    • Unfallgefahr. Kinder können mit Geschwindigkeiten von bis zu 10 km/h unkontrolliert durch den Raum sausen.
    • Sturzrisiko. Besonders gefährlich sind Stürze, da Babys oft kopfüber fallen und sich nicht aus dem Gerät befreien können.
    • Erweiterter Aktionsradius. Kinder erreichen plötzlich gefährliche Gegenstände oder Bereiche, die zuvor unerreichbar waren.
  2. Entwicklungshemmende Faktoren:
    • Unnatürliche Bewegungsmuster: Die Geräte zwingen Babys in Positionen und Bewegungen, die ihrer natürlichen Entwicklung zuwiderlaufen.
    • Verzögerte motorische Entwicklung: Statt die Entwicklung zu fördern, können diese Hilfsmittel die Ausbildung des Stützapparates hemmen.
    • Falsches Gangbild. Kinder lernen ein unphysiologisches Bewegungsmuster, das später korrigiert werden muss.
  3. Mythos der Entwicklungsbeschleunigung:
    • Individueller Rhythmus. Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo und lernt Fähigkeiten, wenn es dafür bereit ist.
    • Fehlende Förderung: Entgegen der landläufigen Meinung beschleunigen diese Geräte das Laufen lernen nicht.
  4. Expertenwarnung:
    • Medizinische Bedenken. Kinderärzte und Fachverbände warnen seit Jahren vor den Gefahren und fordern teilweise sogar ein Verbot.
    • Internationale Maßnahmen. In Kanada sind Lauflernhilfen seit 2004 verboten, was die Ernsthaftigkeit der Risiken unterstreicht.

Stattdessen empfehlen Experten, Babys ihre natürliche Bewegungsentwicklung durchlaufen zu lassen. Das Hochziehen an Möbeln, seitliches Entlanggehen und erste freie Schritte sind wichtige Meilensteine, die ohne künstliche Hilfen sicher erreicht werden.

Sitzen und Krabbeln. Fördern Sie die motorische Entwicklung!

Alternativen zu Lauflernhilfen, um das Sitzen und Krabbeln von Babys zu fördern

Es gibt mehrere sichere und entwicklungsfördernde Alternativen zu Lauflernhilfen, die die das Sitzen und Krabbeln von Babys unterstützen.

  1. Lauflernwagen. Diese sehen oft wie kleine bunte Rollatoren aus und ermöglichen es Kindern, sich festzuhalten, ohne darin zu sitzen. Sie kräftigen die Muskulatur besser als Babywalker und sind weniger gefährlich.
  2. Stehgestelle ohne Rollen. Ringförmige Gestelle, an denen sich Kinder hochziehen und das Stehen üben können, ohne dabei Tempo aufzunehmen.
  3. Babywiegen. Produkte wie die Memola Babywiege bieten eine sichere Umgebung, in der Babys sich selbst durch ihre Bewegungen schaukeln können, was ihre Sinnesentwicklung und Körpergefühl fördert.
  4. Barfußlaufen. Das Laufen lernen ohne Schuhe trainiert die Koordination, Balance und Fußmuskulatur besser. Es ermöglicht den Kindern, verschiedene Untergründe zu spüren und auszubalancieren.
  5. Einrichten von „Rettungsinseln“. Platzieren Sie Sitzkissen, Hocker oder ähnliche Gegenstände im Raum, die als Zwischenstopps beim Laufen lernen dienen können.
  6. Freies Spielen. Fördern Sie Spiele, bei denen sich das Kind frei bewegen kann, um die Entwicklung motorischer Fähigkeiten zu unterstützen.

Diese Alternativen fördern die natürliche Bewegungsentwicklung, ohne die Risiken von herkömmlichen Lauflernhilfen einzugehen. Sie ermöglichen es den Babys, in ihrem eigenen Tempo und auf sichere Weise das Laufen zu erlernen.

 

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