Schwangerschaft Zweiter Monat von der 5. bis zur 8. Woche

Schwangerschaft Zweiter Monat Gewissheit: Auf Ihre Vermutung folgt die Bestätigung. Der Schwangerschaftstest ist positiv ausgefallen

Schwangerschaft Zweiter Monat  mittels Ultraschall kann Ihr Frauenarzt die veränderte Gebärmutter samt Frucht hohle erkennen. Noch ist alles klein und unscheinbar …

 

Schwangerschaft Zweiter Monat von der 5. bis zur 8. Woche Die Mutter verändert sich

In Ihrem Körper steht alles Kopf – und wahrscheinlich merken Sie das auch. Ihr Hormonhaushalt läuft auf Hochtouren und stellt ihren Körper komplett auf schwanger um. Frauen, die bisher mit der Temperaturmess-Methode verhütet haben, stellen fest, dass die Basal-Temperatur (die Temperatur morgens nach dem Aufwachen) nicht absinkt, sondern weiterhin erhöht ist. Viele Frauen haben jetzt auch ein starkes Spannungsgefühl in den Brüsten. Berührungen können sogar schmerzhaft sein. Der Grund: Täglich nimmt die Produktion der schwangerschaftsbedingten Hormone zu. Unter anderem wird jetzt auch das Hormon Prolaktin gebildet. Es regt die bisher ruhenden Milchdrüsen zum Wachstum an.

 

Weibliche Rundungen – Schwangerschaft Zweiter Monat

Die Brustspannungen entstehen also tatsächlich dadurch, dass die Brüste größer werden. Sie können im Laufe der Schwangerschaft sogar um bis zu drei Körbchengrößen zulegen. Auch die Hüften werden frühzeitig breiter. Obwohl der Embryo erst wenige Millimeter groß ist, passen enge Hosen bald nicht mehr. Der Körper stellt sich bereits in diesen ersten Wochen darauf ein, das Becken auszudehnen, um genügend Platz für die Geburt zu schaffen.

 

RAFFINIERT

Clevere Mütter:

Einige Frauen bekommen während der Schwangerschaft einen dickeren Hals. Dies liegt an der Schilddrüse, die ebenfalls größer wird. So manche Mutter nutzte früher diese Tatsache aus, indem sie ihrer Tochter ein schmuckes Samtband für den Hals schenkte. Wenn es eines Tages etwas enger am Hals der Tochter saß, wusste die Mutter, dass diese ein Baby erwartete.

 

Viele Frauen verspüren jetzt auch eine starke Müdigkeit, selbst dann, wenn sie viel geschlafen haben, etwa am Wochenende.

Der Grund: Ihr Körper arbeitet jetzt für zwei – und das schlaucht. Ganz besonders in den ersten drei Monaten, wenn die Embryonalentwicklung stattfindet. Ab dem vierten Monat lässt in den meisten Fällen die Müdigkeit nach. Klingt merkwürdig, aber die Müdigkeit hat auch ihre guten Seiten: Sie zwingt Sie zur Ruhe, damit Sie sich schonen und möglichst viel Energie für das wachsende Kind übrig haben.

 

Die inneren Anzeichen – Schwangerschaft Zweiter Monat

Viele Frauen verspüren jetzt ein Ziehen in der Leistengegend. Kein Grund zur Besorgnis, denn hierbei handelt es sich um den harmlosen Dehnungsschmerz der Mutterbänder. Sie halten die Gebärmutter – und ein größer werdendes Baby dehnt die Gebärmutter samt ihren Stützvorrichtungen. Verspüren Sie allerdings ein Ziehen in der Mitte des Unterbauches, vergleichbar mit dem Periodenschmerz, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme um Rat fragen. Es könnte sich dabei um Kontraktionen der Gebärmutter handeln, dies sind bereits Vorstufen von Wehen.

Aber für viele ist ein Anzeichen auf die Schwangerschaft unmissverständlich: die Übelkeit. Nicht selten wacht die werdende Mutter auf und hat nur ein Ziel: möglichst schnell ins Bad zu kommen. Auch für die Übelkeit und den starken Brechreiz sind Hormone verantwortlich. Sie reizen in den ersten 12 bis 14 Wochen das Brechzentrum im Gehirn. Ein kleiner Trost: Nach drei Monaten hat sich Ihr Körper an die Hormone gewöhnt, und die Übelkeit ist meist wie weggeblasen.

 

Wirklich schwanger?

Das erste Anzeichen für eine bestehende Schwangerschaft ist die ausbleibende Periodenblutung. Verantwortlich dafür ist das Progesteron, auch Gelbkörperhormon genannt, das nun mit allen Kräften dafür sorgt, dass die Gebärmutterschleimhaut für die befruchtete Eizelle aufgebaut bleibt.

 

UNTERSUCHUNGEN

Bitte beachten:

> 1. Vorsorgeuntersuchung

> gegebenenfalls Termin zur Chorionzottenbiopsie ausmachen

> Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren

 

Schwangerschaft Zweiter Monat von der 5. bis zur 8. Woche

Am Ende des zweiten Schwangerschafts-Monats ist der Embryo sechs Wochen alt und schwimmt schwerelos im 37,5 Grad warmen Fruchtwasser. Er ist ca. 14 Millimeter groß und hat bereits Arm- und Beinknospen, aus denen sich Finger und Zehen entwickeln. Die Anlage für ein Skelett ist ebenfalls bereits vorhanden.

 

Das Baby wächst heran – Schwangerschaft Zweiter Monat 

In der fünften Schwangerschaftswoche misst die Fruchthöhle etwa fünf Millimeter und ist damit so groß wie ein Reiskorn. Stück für Stück, im Baukastensystem, werden Millionen neuer Zellen gebildet. Das Erstaunliche daran: Jede einzelne Zelle weiß genau, wo ihr Platz ist. Bereits am 24. Tag nach der Befruchtung wachsen in einem weiblichen Embryo die Urkeimzellen, eine Woche später wachsen diese Zellen auch in einem männlichen Embryo. Und dann beginnt ihr großer Weg: Alle Keimzellen wandern an die Körperstelle, wo sie hingehören, also zu den Eierstöcken beziehungsweise zu den Hoden.

Etwa zur gleichen Zeit beginnt das kindliche Herz zu schlagen – ein Leben lang. Es kommt dabei auf 110 – 160 Schläge pro Minute – doppelt so schnell wie das Herz der Mutter. Im Bereich des Rückens entwickelt sich das Neuralrohr mit vierzig kleinen Ursegmenten, so genannten Somiten. Aus 32 dieser Somiten entstehen die Wirbel, während sich die anderen, die Schwanzsegmente, wieder zurückbilden.

Wichtig ist, dass die Wirbel jetzt nicht zusammenwachsen, sonst würde der Rücken später steif werden.

 

Winzige Finger entstehen – Schwangerschaft Zweiter Monat

In diesem Monat ist auch schon der Umriss des Kopfes erkennbar. Lange Zeit wird er der größte Körperteil des Kindes sein. Der hintere Bereich des Kopfes wächst schneller als der vordere – auf dem Ultraschall wirkt dies so, als neige der Embryo seinen Kopf nach vorn. Es gibt noch keine Schädelknochen, dafür konzentriert sich alles auf die Entwicklung des Gehirns. Um den 28. Tag nach der Befruchtung entstehen winzige Arm und Beinknospen. Etwa zwei Tage später sind vorn an den Ärmchen die Umrisse der Hände erkennbar, an denen sich in der achten Schwangerschaftswoche bereits fünf winzige Finger abzeichnen. Hände entwickeln sich übrigens deutlich schneller als die Füße – das Kind kann schneller greifen als laufen.

In diesem Schwangerschaftsmonat spielen sich täglich komplizierte Wachstumsprozesse ab. Vier Wochen nach der Befruchtung findet im heranreifenden Leben die größte körperliche Veränderung statt. Nie wieder wächst der Organismus so schnell wie jetzt. Der Embryo im Probelauf Um sicher zu sein, dass auch jedes Organ und jedes Körperteil seine Funktion 100-prozentig korrekt ausübt, überprüft der Embryo Tag für Tag sein zusammengestelltes System. Lässt sich der vererbte „Bauplan Mensch « in seinen wichtigsten Funktionen nicht umsetzen, wird dies häufig von der Natur erkannt, und es kommt zur Fehlgeburt.

Am Ende des zweiten Schwangerschaftsmonats zeichnen sich allmählich Augen, Nase und Mund ab. Der Embryo ist jetzt ca. 14 Millimeter lang.

 

SCHUTZBEDÜRFTIG

Gerade jetzt, wo es eine so rasche Zellteilung gibt, ist der Embryo außerordentlich verletzlich. Ungesunde Einflüsse von außen können ihn schädigen. Viele Substanzen, die eine Mutter aufnimmt, gelangen innerhalb einer Stunde oder noch schneller zum Kind: Alkohol ebenso wie Nikotin, Koffein, Medikamente, Röntgenstrahlen oder Erreger einer Infektion. Sollte der Embryo durch diese Dinge in seiner Entwicklung geschädigt sein, greift häufig Mutter Natur ein: Es kommt zu einem Abgang.

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