Schwangerschaft erster Monat, 1. bis zur 4. Woche ein neues Leben

Schwangerschaft erster Monat, die Mutter verändert sich Sie ist schwanger, dann heißt es an dieser Stelle, Herzlichen Glückwunsch

Schwangerschaft erster Monat, denn dass Sie dieses neue Leben in sich tragen, ist gar nicht so selbstverständlich. Erst recht nicht, wenn man bedenkt, wie viele Abläufe in Ihrem Körper perfekt zusammenarbeiten mussten, damit Ihre Eizelle und die Samenzelle Ihres Partners aufeinander treffen konnten. Und dies gleicht einem wunderbaren Schauspiel.

 

Schwangerschaft erster Monat, ein neues Leben entsteht

Die Mutter verändert sich

 

Schwangerschaft erster Monat, Ich bin schwanger

„Ich bin schwanger – und hab gar nichts davon gemerkt!“ So denken viele Frauen, die auf ihre längst fällige Periode warten. Kein Wunder, denn der wichtigste Schritt, das Zusammentreffen von Eizelle und Samenfaden, findet heimlich, still und leise im Inneren Ihres Körpers statt. Was genau abläuft, lässt sich erst im Nachhinein feststellen. Dann nämlich, wenn sich die befruchtete Eizelle tatsächlich in die Gebärmutter eingenistet hat und ein Baby heranwächst. In der Regel merken Sie es erst dann, wenn die Regel ausbleibt.

 

Ein Blick zurück

Jede Frau hatte bereits bei ihrer Geburt einige hunderttausend unreife Eizellen (Follikel) in den Eierstöcken. Erst nach der Pubertät beginnen in jedem Menstruationszyklus etwa 20 dieser Follikel auszureifen – meist wechseln sich dabei rechter und linker Eierstock in jedem Zyklus ab. Aber normalerweise reift tatsächlich nur ein Follikel vollständig aus (gelegentlich auch zwei oder mehr) und gibt beim Eisprung (Ovulation) eine befruchtungsfähige Eizelle ab. Nach dem Eisprung gelangt die Eizelle in den Eileiter.

Nun macht sie sich auf den Weg in Richtung Gebärmutter. Eizellen sind die größten Zellen im menschlichen Körper. Sie tragen nicht nur das genetische Material der Mutter in sich, sondern auch noch ein dickes Nährstoffpaket, um das neue Leben in den ersten Tagen versorgen zu können. Die Samenzellen sind ca. zehnmal kleiner als die Eizellen, bringen aber enorme Kräfte auf. Etwa dann, wenn sie in den Gebärmutterhals gelangen. Dort schaffen sie es, sich in etwa 30 Minuten drei Zentimeter fortzubewegen. Einmal in der Nähe der Eizelle angekommen, schwimmen sie aufgeregt hin und her.

 

Schwangerschaft erster Monat, ein neues Leben entsteht

Zelle groß – Schwangerschaft erster Monat

Zwei-Zell-Stadium: Etwa 24 Stunden nach der Begegnung von Ei- und Samenzelle kommt es zur ersten Zellteilung. Aus einer Zelle sind zwei geworden – jede von ihnen enthält die Erbanlagen von Mutter und Vater. Von nun an schreitet die Zellteilung unaufhaltsam fort. )

 

Der Weg zum Ei

Die Eizelle ist von drei Schichten umgeben, durch die sich das Spermium erst durchwühlen muss. Die erste, äußere Schicht ist das Follikelepithel, eine dicke Schicht mit Zellen, die das Ei aus dem Eierstock mitgebracht hat. Darunter liegt noch eine zweite Schicht, die Eihülle. Ganz unten liegt die letzte Schicht, eine empfindliche Barriere des Eies: die Dotterhülle.

Mit Hilfe eines spitzen Dorns, der aus seinem Kopf hervorragt, bohrt sich das Spermium mit ganzer Kraft durch alle drei Hüllen. Der peitschende Schwanz liefert die Energie und treibt es vorwärts. Sobald das erste Spermium durch die letzte Hülle gelangt, wird es von der Eizelle empfangen. Sofort sendet die Eizelle die Botschaft, dass ihre drei Schichten abgedichtet werden sollen. In Sekundenschnelle wird die Oberfläche undurchdringlich – jedes weitere Spermium kommt zu spät.

Der Moment, in dem die Samenzelle in die Eizelle schlüpft, ist der Augenblick der Befruchtung (Konzeption). Jetzt rücken die Zellkerne der Ei- und Samenzelle aufeinander zu und verschmelzen miteinander.

 

Das Baby wächst heran – Schwangerschaft erster Monat

 

Jeder Zellkern enthält 23 Chromosomen. Darauf sind die noch winzigeren Gene angeordnet, die Träger der vererblichen Merkmale. Jedes einzelne Gen gibt seine Erbinformation weiter. Wenn also die Zellkerne miteinander verschmolzen sind, steht fest, wie der neue Mensch sein wird: Welche Augenfarbe er bekommt, ob die Haare blond, brünett oder dunkel, glatt oder kraus werden, ob er eher groß oder klein sein wird, ob künstlerische Fähigkeiten in ihm schlummern, sogar für welche Krankheiten er im Laufe seines Lebens ein erhöhtes Risiko hat. Natürlich ist zu dem Zeitpunkt auch das Geschlecht des Kindes festgelegt.

Wie viele Frauen wurden früher von ihren Männern verhöhnt, weil sie der Familie keinen Stammhalter brachten sehr zu Unrecht! Denn für das Geschlecht des Kindes ist allein der Vater verantwortlich! Während die weibliche Eizelle immer ein X-Chromosom besitzt, liefert der Mann in seiner Samenflüssigkeit zu gleichen Teilen Spermien mit X- und Y- Chromosomen. Dringt bei der Befruchtung eine Samenzelle mit Y-Chromosom in die Eizelle, entsteht ein Junge. Gelangt ein väterliches X -Chromosom in die Eizelle, wird ein Mädchen gezeugt.

Wenige Stunden nach der Verschmelzung der bei den Zellkerne teilt sich das befruchtete Ei zum ersten Mal. Aus einer Zelle entstehen zwei, die sich wiederum in vier Zellen teilen. Von jetzt an schreitet die Zellteilung unaufhaltsam fort: alle 12 bis 15 Stunden.

 

Schwangerschaft erster Monat, ein neues Leben entsteht

Zellteilung – Schwangerschaft erster Monat

Das große Teilen: Ei- und Samenzelle sind verschmolzen und haben sich auf dem Weg im Eileiter bereits mehrmals geteilt und zur Zellkugel (Blastozyste) entwickelt. Sobald diese in der Gebärmutterschleimhaut verankert ist, findet sie Anschluss an den mütterlichen Stoffwechsel.

Das Hormon HCG

Bereits 24 Stunden nach der Befruchtung produziert der Eierstock das Hormon HCG (humanes Choriongonadotropin, grob übersetzt „der Stoff, der beim Menschen die Fruchtblase wachsen lässt“).

Dieses Hormon kurbelt im mütterlichen Eierstock die Produktion eines weiteren Hormons an, und zwar die des Progesterons („auf die Schwangerschaft zu“). Es meldet den Eierstöcken, dass jetzt für längere Zeit keine Eisprünge mehr nötig sind, und sorgt dafür, dass es keine Periode gibt. Stattdessen wächst die Gebärmutterschleimhaut und wird bestens mit Nährstoffen versorgt, sodass es der ankommenden Eizelle an nichts mangelt, wenn sie sich einnistet.

Getragen von Tausenden winziger Flimmerhärchen im Eileiter wandert der kleine Zellhaufen in Richtung Gebärmutter. Dort kommt er nach etwa fünf Tagen an. In seinem Inneren kleben jetzt 12 bis 16 Zellen aneinander, die noch alle identisch sind. Das ändert sich mit der nächsten Zellteilung. Die Zellen spezialisieren sich in zwei Gruppen: eine innere und eine äußere. Während aus der inneren Zellmasse der Embryo entsteht, wächst aus der äußeren Zellmasse die Plazenta.

Etwa am siebten Tag nach der Befruchtung graben sich die Zellen der späteren Plazenta wie die Wurzeln einer Pflanze in die Gebärmutterschleimhaut und versorgen so den Embryo. Drei Wochen nach der Befruchtung ist der Embryo etwa einen Millimeter lang, kleiner als ein Streichholzkopf. Bis aus dem Embryo ein Baby wird, ist es noch ein weiter Weg. Die Zellen müssen sich immer weiter spezialisieren. Dies geschieht in drei Schichten: Aus der äußeren Schicht wachsen Nerven, Zähne,
Haut, Haare, Schweißdrüsen. Aus der mittleren Schicht entstehen Knochen, Knorpel, Herz- Kreislaufsystem, Muskeln, Bindegewebe, Nieren und Geschlechtsorgane, aus der inneren Schicht Atmungs- und Verdauungsorgane.

 

INFO T E S T - ERG E B N I S
Das Hormon HCG ist ein wichtiger Indikator für eine Schwangerschaft und lässt
sich bereits zehn Tage nach dem Eisprung feststellen. Verwenden Sie Morgen Urin, hier ist HCG konzentrierter und daher früher messbar.

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