Sanfte Pflege Wickeln – Wickeln: nicht nur zur Sauberkeit

Sanfte Pflege Wickeln den wenigsten Eltern ist klar: Sie werden im ersten Lebensjahr viel Zeit mit ihrem Baby am Wickeltisch verbringen

Sanfte Pflege Wickeln das sind oft die Momente, in denen Sie mit Ihrem Kind schmusen, turnen und schäkern können – ganz ohne Stoff Barrieren.

 

Sanfte Pflege Wickeln - Wickeln: nicht nur zur Sauberkeit

Gleichzeitig ist das regelmäßige Wickeln nicht nur für das seelische, sondern auch für das körperliche Wohlbefinden des Babys entscheidend. Es lohnt also, sich zuvor einige grundsätzliche Gedanken darüber zu machen.

Der ideale Wickelplatz: warm, sauber, kuschelig

In der Regel werden Sie den Wickel-platz im Kinderzimmer einrichten.

Startbereit für den nächsten Windel gang. Alles nötige liegt in Ihrer Griffweite – aber unerreichbar fürs Baby.

Sie brauchen eine Fläche von mindestens 70 cm Tiefe und 80 cm Breite – mehr ist schön, weil Sie dann nach dem Wickeln mit dem Baby turnen können. Achten Sie darauf, dass sich die Fläche etwa in Höhe Ihrer Hüften befindet (Achtung: Vater berücksichtigen!), sonst gibt’s Rückenschmerzen.

 

Eine regelrechte Wickelkommode

Ist immer noch unschlagbar, weil sie ausreichend Wickel- und Turn Fläche bietet und außerdem Platz für die Babysachen. Es gibt Modelle, die sich später zu Schreibtischen umfunktionieren lassen.

Wenn der Platz knapp ist, kann man sich auch mit Wickeltürmen, die sich auseinander schieben lassen und nur eine minimale Stellfläche brauchen oder mit Badewannen-Aufsätzen helfen. Der Fachhandel hat eine große Auswahl solcher Platzsparmodelle im Angebot.

Auf die Wickelfläche kommt eine mit Schaumstoff gepolsterte, abwaschbare Wickelauflage (erhältlich im Fachhandel). Decken Sie die kühle Fläche mit einem dicken, waschbaren Frottee- oder Moltontuch ab.

In Griffweite der Wickelkommode aber außer Reichweite des Babys – sollte Platz für das Babyöl, eventuell eine Creme, die Bürste und eine kleine Waschschüssel sein. Praktisch ist ein Regal neben oder hoch über der Wickelkommode, in dem auch frische Windeln und Wäsche in Griffweite untergebracht werden können.

Neben die Wickelkommode gehört der Windeleimer, ein Eimer für die übrige schmutzige Wäsche und ein kleiner Abfallbehälter.

Schließlich sollten Sie bei der Beleuchtung darauf achten, dass Sie genug sehen, Ihr Kind aber nicht geblendet wird.

Wichtig ist Wärme, gerade wenn Ihr Kind im Winter geboren wird. Denn sonst enden die Schmusestunden doch zu frostig. Ein Heizstrahler über der Wickelfläche ist ideal. Sie können auch mit einem Heizlüfter für Wärme sorgen, doch darf der Luftstrom nicht direkt übers Baby ziehen. Rotlicht als Wärmequelle ist ungünstig, weil es Ihr Kind blendet.

 

Wickeln: wann und wie oft?

Theoretisch sollte das Baby immer gewickelt werden, sobald es nass ist, weil sonst der Urin die zarte Haut angreift. Doch die Windelhosen sind so wunderbar dicht, dass Sie das erst merken, wenn’s eigentlich schon zu spät ist. Nur beim großen Geschäft riechen Sie rechtzeitig die volle Windel. Deshalb hier ein paar Grundregeln, die verhindern, dass das Baby zu lange im Nassen liegt:

-- SPEZIELL FÜR VÄTER--
~ Selbst emanzipierte Väter, die ohne mit der Wimper zu zucken Pipiwindeln wechseln, ziehen sich gerne zurück. wenn das Baby duftet. Vielleicht haben auch Sie Schwierigkeiten, die Ausscheidungen Ihres Kindes zu entfernen, wenn es buchstäblich in der … steckt. Vermutlich liegt das an der eigenen Sauberkeitserziehung. Es kann befreiend sein, sich damit auseinanderzusetzen und sich zu überwinden.

 

Wickeln Sie Ihr Kind möglichst nach jedem Füttern. Der Saugreflex ist mit dem Entleerungsreflex gekoppelt, deshalb wird Ihr Kind wahrscheinlich während des Trinkens beziehungsweise Essens in die Windel machen. Eine Ausnahme von der Regel sind ausgesprochene Spuckkinder. Sie sollten besser vor dem Trinken gewickelt werden, um danach beim Verdauen ein wenig Ruhe zu haben.

Auch nach der Nachtpause sollten Sie Ihr Baby wickeln, vor längeren Ausflügen und vor seiner Schlafphase (wenn es eine hat … ). Mit anderen Worten: immer dann, wenn die Windel eine längere Zeit »dicht halten« soll.

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