Tipps für die stillende Mutter -Stillen zehrt circa 650 Kalorien am Tag

Tipps für die stillende Mutter Sie sollen sich also nicht nur gesund ernähren, sondern sich auch bemühen, Verlust an Kalorien täglich »drauf zusetzen«

Tipps für die stillende Mutter denn weiter abnehmen sollten Sie nach den ersten Tagen des Flüssigkeitsverlustes nach der Geburt nicht.

 

Tipps für die stillende Mutter -Stillen zehrt circa 650 Kalorien am Tag Gewichtsverluste in der Stillzeit bedeuten, dass Sie Ihr Fettgewebe einschmelzen, die darin gelagerten Schadstoffe freisetzen und diese an Ihr Baby weitergeben. Nur der morgendliche Schritt auf die Waage kann Sie und das Baby sicher davor bewahren.

Von nichts kommt nichts:

viel Milch, Vollkorn, Obst und mildes Gemüse unterstützen das Stillen. Und wer in der Stillzeit hungert, kann sein Baby nicht ausreichend versorgen. Lassen Sie sich also Zeit mit der Rückkehr zur alten Figur.

Richtig Essen und Trinken

Essen Sie eine gute Gemischt Kost – ähnlich wie in der Schwangerschaft. Nur Sie dürfen noch etwas mehr essen. Und alles, was Sie essen, geht in die Milch über. Andererseits führt eine mangelhafte Ernährung oft auch zu Mängeln in der Milch:

Vitamine müssen Sie ausreichend und regelmäßig zuführen. Mineralstoffe dagegen gehen in ausreichendem Maße in die Milch über, allerdings notfalls auf Kosten der mütterlichen
Reserven. Was bedeutet das ganz praktisch?

Tipps für die stillende Mutter – Speisezettel während der Stillzeit

Essen Sie viel Getreide, soweit wie möglich als Vollkorn. Es enthält viel B-Vitamine, hat keine Reizstoffe, die Ihrem Baby schaden könnten, und fördert die Milchbildung. Besonders mild: Hafer- und Hirse Flocken, Reis. Kauen Sie gut, um Blähungen vorzubeugen. Trinken Sie etwa 1 Liter Milch täglich, oder essen Sie die entsprechende Menge Milchprodukte. Wenn Ihr Baby ein allergisches Ekzem hat, versuchen Sie es mit Sauermilchprodukten. Notfalls steigen Sie auf Soja Milch um und nehmen das Kalzium als Präparat.

Essen Sie viel Gemüse: Kein anderes Lebensmittel enthält so viel, Vitamine und Mineralstoffe pro Kalorie! Meiden Sie aber blähende Sorten wie Kohl und Hülsenfrüchte. Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass blähende Kost der stillenden Mutter durchaus Blähungen beim Kind hervorrufen. Alle Gemüsesorten, die wir auch fürs Baby empfohlen haben, werden in der Regel gut vertragen.

Kartoffeln

Kartoffeln sind wegen ihrer guten Verträglichkeit und ihres Vitamin-C- und Eiweißgehaltes besonders wertvoll. Obst und Obstsäfte versorgen mit Vitamin C und Beta-Karotin. Allerdings kann die Obst Säure die empfindliche Baby Haut reizen. Besonders milde Obstsorten sind: Apfel (Berlepsch enthält viel Vitamin C), Banane, Birne, Blaubeeren, Brombeeren, Mango, Nektarine, Pfirsich, Weintrauben. Frische Orangen sind wegen ihres hohen Folsäure Gehalts günstig, können aber zu stark reizen.

Regelmäßiger Fleisch Genuss verbessert vor allem Ihre Verfassung, denn durch Eisenmangel werden Sie nervös und erschöpft. Ihr Baby selbst hat einen Eisenvorrat, der bis zum 6. Monat reicht. Zweimal die Woche Seefisch und die Verwendung von Jodsalz in der Küche sorgen für ausreichend Jod. Das beugt einer Kropfbildung vor, die schon bei Neugeborenen auftreten kann.

Sie dürfen etwas mehr Fett essen als üblich – aber bitte die richtige Sorte: Butter oder ungehärtete Margarine als Streich Fett, kalt gepresste Öle in Salat und Gemüse. Auch frische Nüsse tun Ihnen gut! Gehören Sie einer Allergiker Familie an, sollten Sie überlegen, den Genuss von hoch Allergenen Lebensmitteln wie Milch, Ei, Fisch und Nüssen während der Stillzeit einzuschränken. Besprechen Sie dies mit Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt.

Tipps für die stillende Mutter -Flüssigkeitshaushalt und Still freundliche Getränke

Nicht nur Kalorien und Nährstoffe werden über die Milch abgegeben, sondern auch Flüssigkeit. Sie sollten deshalb insgesamt gut 3 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. Oft vergisst man aber das Trinken: Am besten, Sie stellen sich zu jedem Stillen
ein Getränk zurecht. Dann wird die verlorene Flüssigkeit gleich ersetzt.

Welche Getränke kommen in Frage?

• Kohlensäure reiches Mineralwasser kann die Milchbildung negativ beeinflussen, saure Säfte und alkoholische Getränke sind tabu, Cola und Kaffee machen das Kind wach.
• Zu empfehlen sind Milch, Buttermilch oder Kefir, milde Säfte, Kräutertees (zum Beispiel Milchbildungstee aus der Apotheke), Milch-Malzkaffee oder alkoholfreies Bier.

Tipps für die stillende Mutter – STILLEN UND KOFFEIN

Wer übermüdet ist, macht sich fit mit schwarzem Tee, Kaffee oder Cola. Doch leider geht das enthaltene Koffein auch in die Muttermilch über. Das Baby kann es noch nicht so schnell abbauen: Noch nach 100 Stunden kursiert die Hälfte Koffein im Blut und reichert sich mit der nächsten Portion an. Die Folge: Das Baby schläft nicht, die Mutter schläft nicht – und braucht noch einen doppelten Espresso. Ein Teufelskreis, den Sie nur mit koffeinfreien Getränken und ausreichend Schlaf in den Griff bekommen.

Ihr Baby isst und trinkt mit

Blähende Speisen in Ihrer Kost bekommen oft auch dem Baby nicht. Im allgemeinen sollten Sie aber ruhig erst einmal essen, worauf Sie Lust haben. Sie werden rasch merken, wenn die Baby Haut wund wird oder sich ein Ausschlag zeigt. Saure Fruchtsäfte können durchaus die Ursache sein. Wenn Sie diese Lebensmittel vermeiden, ist das Problem gelöst. Sind Sie jedoch Mitglied einer »Allergiker Familie«, dann sollten Sie mit Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt beraten, ob Sie durch Einhaltung einer besonderen Diät nicht eine wirksame Vorbeugung gegen eine frühe Allergie Entstehung bei Ihrem Baby erreichen können. Durch Weglassen von Kuhmilch (Achtung: Sie brauchen dann
Extra-Kalzium), Eiern, Fischen, Zitrusfrüchten, Schokolade und Nüssen, können Sie vielleicht Ihrem Kind zukünftige allergische Erkrankungen ersparen, sie mildern oder gar aufschieben.

Tipps für die stillende Mutter – Medikamente in der Muttermilch

Auch eine stillende Mutter wird einmal krank und braucht Medikamente. Viele Medikamente gehen möglicherweise sogar in die Muttermilch über – aber das muss nicht unbedingt schädlich sein. So können Sie getrost bei Kopfschmerzen auch ein Paracetamol'“ nehmen. Der kleine Teil, der davon in Ihre Milch übergeht und Ihr Baby erreicht, schadet ihm nicht – schließlich wird auch Ihr Baby bei Fieber damit behandelt. Aber so einfach wie in diesem Fall ist es leider selten. Wie viel von einem Medikament in Ihre Milch übergeht und ob diese Menge schadet, hängt von einigen chemischen Eigenschaften des Medikamentes ab. Ihr Arzt kann das jedoch für jedes Medikament genau abklären.
Wenn Ihnen also zum Beispiel ein Antibiotikum verordnet wird, fragen Sie Ihren Arzt, ob es Ihrem Baby schaden kann. Meist wählt er schon von vornherein eines, das gut geeignet ist. • Grundsätzlich gibt es für fast jeden Medikamenten Typ (Antibiotika, Kreislauf-, Schmerzmittel und so weiter) ein oder mehrere Präparate, die auch eine stillende Mutter einnehmen darf, ohne das Stillen unterbrechen zu müssen.

Fragen Sie zur Sicherheit noch einmal Ihren behandelnden Arzt. Er wird Ihnen eine beruhigende Auskunft geben können oder aber ein verwandtes unschädliches Präparat verordnen.

Tipps für die stillende Mutter – Rauchen und Stillen

30% aller Schwangeren in Deutschland rauchen – in Japan sind es nur 2%. Aber sicher wissen Sie schon längst, dass Rauchen Ihrem Baby schadet, sowohl vor, als auch nach der Geburt. Doch nur wenigen Raucherinnen gelingt es, das Rauchen in der Schwangerschaft und in der Stillzeit ganz einzustellen. Die, die es nicht aufgeben können, trauen sich dann meist auch nicht zu stillen. Und diese Entscheidung ist falsch! Denn Stillen ist selbst in diesem Fall dem Nicht- Stillen vorzuziehen. Versuchen Sie lieber, den blauen Dunst doch in den Griff zu bekommen.

Ein Kompromiss

• Versuchen Sie, Ihre tägliche Zahl an Zigaretten auf maximal 5 herunterzusetzen.
• Rauchen Sie, nachdem Sie gestillt haben – dann ist das Nikotin bis zur nächsten Stillmahlzeit schon zum Teil wieder abgebaut, und Ihr Baby »raucht« weniger mit.
• Niemand sollte in Gegenwart des Babys rauchen, denn passives Rauchen schädigt die Bronchien.
• Vielleicht lassen Sie doch auch noch die letzten 5 Zigaretten weg?

Tipps für die stillende Mutter – Stillen und Alkohol

Ein Schlückchen in Ehren … Schon regelmäßiger Alkohol Genuss in der Schwangerschaft kann das Baby schädigen. Aber auch in der Stillzeit gilt, dass Ihr Baby mittrinkt, wenn Sie es tun. Es kann sogar einen Schwips haben und selig vor sich hindösen. Und es kann den Alkohol noch sehr schwer abbauen. Deshalb ist beim Alkohol Genuss durchaus Zurückhaltung geboten. Trotzdem: Wenn Besuch da ist, ein schönes Essen wartet oder der Tag besonders hart war, kann – selten und gezielt – ein Glas Champagner, ein leichter Wein oder ein Glas Bier nicht schaden. Im Gegenteil, so ein kleiner Schluck wird Sie vermutlich eher entspannen und Sie auch Ihr Baby wieder mit mehr Elan versorgen lassen. Vorsicht jedoch mit »scharfen Sachen«! Sie schaden nicht nur Ihrem Baby, auch Ihre Milchmenge geht rasch zurück.

Wenn Sie ein Glas Wein trinken, dann am besten während oder unmittelbar nach dem Stillen: 30 bis 60 Minuten nach dem Drink steigt der Alkoholgehalt der Muttermilch auf dasselbe Niveau . wie im Blut der Mutter. Bis zur nächsten Stillmahl Zeit ist er dann wenigstens teilweise wieder abgebaut. Manchmal hilft ein kleiner Entspannungs Drink, wenn Sie Schwierigkeiten beim Milcheinschuß haben. Aber lassen Sie das Gläschen nicht zur Gewohnheit werden!

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