Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft 18 Beispiele

Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft, Fragen von Schwangeren sowie von werdenden Vätern, warum Folsäure einnehmen usw.

Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft

Fragen von Schwangeren

Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft

 

Fragen von werdenden Vätern

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1 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. Warum zählt man eigentlich 40 Schwangerschaftswochen, obwohl der Volksmund von 9 Monaten spricht?“

Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen dauert eine Schwangerschaft 280 Tage oder zehn Mondmonate à 28 Tage, daher also 40 Schwangerschaftswochen. Zum anderen ist das System, mit dem Mediziner den mutmaßlichen Geburtstermin berechnen, schon uralt. Es entstand in der Zeit, als man noch davon ausging, dass man Babys während der Monatsblutung zeugt.

Aus diesem Grund berechnete man die Schwangerschaft von diesem Zeitpunkt aus.

Obwohl die Ansichten von früher längst widerlegt sind, verwendet man noch heute das Schema: Schwangerschaftswochen und das Alter des Babys werden vom ersten Tag der letzten Periodenblutung an gerechnet. Das heißt, die Frauen sind bereits in der dritten Schwangerschaftswoche, wenn es zur Befruchtung (Konzeption) kommt.

 

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2 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Ich bin in der siebten Woche schwanger und mache mir Vorwürfe, weil ich vor kurzem drei Gläser Wein getrunken habe. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von der Schwangerschaft. Kann der Wein dein Embryo schaden?“

Eine Sorge, die bei vielen Müttern auftaucht. Es stimmt, dass Alkohol, besonders in großen Mengen oder regelmäßig genossen, die Frucht schädigen kann. Ebenso gefährlich können Medikamente sein. Sie brauchen sich dennoch nicht zu beunruhigen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass in den ersten beiden Schwangerschaftswochen, also bis sich das Ei in der Gebärmutter fest eingenistet hat, das Alles-oder-nichts-Prinzip gilt.

Das heißt: Wird der Embryo in der Zeit durch Außeneinflüsse geschädigt, führt dies unbemerkt zu einem Abgang (Sie halten die Blutung für eine verspätete Periode), oder er überlebt unbeschädigt und entwickelt sich normal weiter.

 

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3 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Warum sollte ich jetzt Folsäure einnehmen?“

Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wird überall dort benötigt, wo sich Zellen schnell teilen müssen – gerade auch in der Schwangerschaft. Während bei vielen anderen Vitalstoffen wie Vitaminen und Mineralien erst ab dem vierten Schwangerschaftsmonat der Bedarf erhöht ist, braucht eine Schwangere schon zu Beginn der Schwangerschaft d. h. eigentlich schon vor der Befruchtung – doppelt so viel Folsäure wie zuvor.

Kommt es während der ersten zwölf Wochen zu einem krassen Mangel, können Missbildungen wie ein „offener Rücken“ oder „Wasserkopf“ die Folge sein.

Der tägliche Bedarf liegt bei 400 Mikrogramm und ist in diesen Dosen nur sehr schwer über die Ernährung zu decken. Lassen Sie sich sicherheitshalber vom Arzt ein folsäurehaltiges Präparat empfehlen. Außerdem sind gute Folsäurequellen: dunkles (grünes) Blattgemüse wie Salat und Spinat, Bierhefe, Wurzelgemüse, Vollkorngetreide, Austern, Lachs, Vollmilch, Datteln und Orangensaft.

 

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4 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Wie wird eigentlich der Geburtstermin errechnet?“

Addieren Sie zum ersten Tag Ihrer letzten Periode sieben Tage, und ziehen Sie vom so errechneten Datum drei Monate ab – vorausgesetzt, Sie haben einen 28-Tage-Zyklus.

Beispiel:

Die letzte Blutung begann am 17.11. diesen Jahres. Das heißt: 17 + 7 = 24 (das ist der Tag) und 11 – 3 = 8 (das ist der Monat).

Voraussichtlicher Geburtstermin ist also der 24.8. im nächsten Jahr. Suchen Sie in der oberen Zeile im Monat den ersten Tag Ihrer letzten Blutung. In der Zeile darunter können Sie dann den mutmaßlichen Entbindungstermin ablesen. Mutmaßlich deshalb, weil sich kaum ein Baby an diesen Termin hält. So viel Sie auch rechnen: Nur vier von hundert Kindern kommen auch tatsächlich am errechneten Geburtstermin auf die Welt. Kein Wunder, denn jedes Baby bestimmt nach „nonverbaler Rücksprache“ mit seiner Mutter selbst, wann es reif ist, geboren zu werden.

Der errechnete Geburtstermin ist nur ein statistischer Mittelwert. Viele Frauen empfinden es als enorm lästig, wenn sie bereits über der Zeit sind und pausenlos das Telefon klingelt, weil Freunde und Verwandte wissen wollen, ob das Baby schon da ist. Wenn Sie dem aus dem Weg gehen wollen, sollten Sie von vornherein einfach einen späteren Geburtstermin bekannt geben.

 

Der Geburtstermin Ihres Kindes

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5 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Ich bin in der 11. Woche schwanger und kämpfe jeden Tag mit Übelkeit. Statt zuzunehmen, habe ich 1,5 Kilo abgenommen. Ist das normal?“

Viele Frauen verlieren zu Beginn der Schwangerschaft Gewicht. Zum Beispiel, weil ihnen ständig übel ist, weil sie erbrechen oder vor lauter Aufregung keinen Bissen herunterbekommen.

Kein Grund zur Besorgnis: Ihrem Kind geht es gut, es holt sich, was es braucht. Der Energiebedarf ist noch nicht erhöht, dafür aber der Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen wie z. B. Folsäure und Jod. Meistens empfehlen Ärzte eine ergänzende Einnahme.

Allerdings sollten Sie spätestens Ende des vierten Monats zugenommen haben.

 

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6 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Wie lange macht der Arzt einen Vaginal-Ultraschall, und ab wann wird der Ultraschall über die Bauchdecke durchgeführt?“

Der Vaginal-Ultraschall wird vor allem in der Frühschwangerschaft angewendet, weil man damit kleinere Strukturen deutlicher sehen kann: wenn es Unklarheiten über den Befruchtungszeitpunkt gibt, um zu sehen, ob der Keim an der richtigen Stelle, also in der Gebärmutter anwächst und nicht in einem Eileiter, ob die Fruchthöhle für die jeweilige Zeit die richtige Größe hat (um den 35. Tag nach der letzten Periode sollte sie etwa fünf Millimeter groß sein) und ob sich eventuell Veränderungen in der Gebärmutter befinden, z. B. Myome. Sie sind meist harmlos, können aber in seltenen Fällen das Wachstum des Embryos behindern.

Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. Etwa nach der zwölften Woche, wenn sich das Kind durch sein Größenwachstum immer mehr in den Bauchraum verlagert, benutzt der Arzt den herkömmlichen Ultraschall.

Gegen Ende der Schwangerschaft kann der Vaginal-Ultraschall noch mal eine besondere Bedeutung erhalten, etwa dann, wenn sich der Arzt ein genaueres Bild über den aktuellen Zustand des Gebärmutterhalses machen möchte.

 

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7 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Ich habe eine Katze, und alle warnen mich wegen der ‚Toxoplasmose-Gefahr. Muss ich das Tier nun abgeben?“

Wenn Sie mit einer Katze zusammenleben, sind Sie wahrscheinlich gegen den Erreger immun – vorausgesetzt, die Katze ist Trägerin des Parasiten. Wenn enger Kontakt zu einer Katze mit Toxoplasmose besteht, ist immer mit einer Ansteckungsgefahr zu rechnen – entgegen allen anderen üblichen Darstellungen.

Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. Der Grund: Die reinlichen Tiere putzen sich mit dem gleichen Waschlappen das Fell, mit dem sie sich zuvor das Hinterteil abgeputzt haben. Daher gilt in der Schwangerschaft ganz besonders: Vor dem Essen und nach jedem Kontakt mit dem Tier stets die Hände waschen!

 

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8 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. Seitdem ich schwanger bin, habe ich Blähungen. Manchmal ist der Bauch sogar richtig dick. Schadet das meinem Baby?“

Nein. Warm und kuschelig eingepackt liegt das Baby sicher in der Gebärmutter. Im Gegenteil: An die blubbernden und brodelnden Geräusche in Magen und Darm hat sich Ihr Kind längst gewöhnt. Blähungen, die sich übrigens gerne gegen Ende des Tages verstärken, schaden nur dann Ihrem Kind, wenn Sie daraufhin nichts mehr essen wollen. Häufig ist Verstopfung die Ursache von Blähungen.

Denken Sie auch daran, über den Tag verteilt lieber kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, statt ausgiebig zu schlemmen. Nehmen Sie sich dazu Zeit, denn wer sein Essen herunterschlingt oder hastig unterwegs isst, schluckt viel Luft. Gut gekaut ist halb verdaut! Meiden Sie Blähendes wie Zwiebeln, Kohl, Brokkoli, Frittiertes und Süßes.

 

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9 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. Am Abend, als ich das Kind gezeugt habe, hatte ich ordentlich Bier getrunken. Muss ich nun befürchten, dass das Baby krank auf die Welt kommt?”

Nein. Ein gesunder junger Mann produziert täglich 100 Millionen Spermien in seinen Hoden, d. h. mehr als 1000 Spermien pro Sekunde. Bevor sie befruchtungsfähig sind, lagern und reifen sie in den Nebenhoden erst einmal heran – das dauert gut zwei Monate. Wenn die Spermien schließlich im Körper der Frau auf die große Reise gehen, sind sie bereits schon voll ausgereift. Alkohol am Tag der Zeugung hat deshalb keinen Einfluss auf die Gesundheit des Kindes.

 

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10 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. Meine Frau möchte partout, dass ich beim Schwangerschaftsvorbereitungskurs dabei bin. Ich habe aber keine Lust. Ist es wirklich sinnvoll, wenn ich mitgehe?”

Gegenfrage: Warum haben Sie keine Lust? Vielleicht fürchten Sie, dass es zu albernen oder peinlichen Situationen kommen könnte. Keine Sorge: Alle Teilnehmer des Kurses sitzen in einem Boot, und alle haben ein spannendes Ereignis vor sich. Nutzen Sie deshalb die Gelegenheit, und zeigen Sie Ihrer Frau, dass Sie sich mit ihr in dieser Situation solidarisieren.

Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft, Übrigens: Hebammen berichten immer wieder, dass die Partner am Ende des Geburtsvorbereitungskurses sehr dankbar sind. Denn sie haben anschließend eine Vorstellung davon, wie die Geburt im Normalfall verläuft, wie sie sich in heiklen Situationen verhalten und wie sie ihre Partnerin unterstützen können.

In diesem Kurs lernen Sie, dass die Aussage „Ich kann während der Geburt sowieso nichts tun“ nicht stimmt und wie Sie für Ihre Frau zum unentbehrlichen Geburtshelfer werden.

 

Video Schwangerschaftsvorbereitungskurs Atemtechniken

 

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11 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Während meiner ersten Schwangerschaft war mir in den ersten drei Monaten ständig übel. Muss ich befürchten, dass es mir in der zweiten Schwangerschaft auch so ergeht?“

Anderes Beispiel: Jemand, der vor seiner letzten Prüfung mit Durchfall kämpfte, kann davon ausgehen, auch bei einer weiteren Prüfung mit der Problematik konfrontiert zu werden. Ähnlich verhält es sich mit der Übelkeit. Generell sind Sie vermutlich gerade dann gefährdet, wenn es bei der erneuten Schwangerschaft ähnliche Rahmenbedingungen gibt wie bei der ersten.

Für das Übel gibt es viele Auslöser eine ganz entscheidende Rolle spielt dabei die Psyche.

In Gesprächen mit Hebamme oder Arzt und mittels alternativer Heilungsmöglichkeiten (etwa Homöopathie) können Sie versuchen, die Ursachen zu erforschen und zu beseitigen. Wenn sich allerdings nichts ändert, können Sie davon ausgehen, dass die ersten Wochen erneut übel werden können …

 

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12 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Ich weiß, dass es gesundheitsschädlich ist, aber ich kann das Rauchen nicht lassen. Was bedeutet das für mein Kind?“

Ihr Baby raucht mit. Versuchen Sie, Ihren Konsum so weit wie möglich zu reduzieren – idealerweise auf unter vier Zigaretten pro Tag! Die Plazenta kann das Ungeborene nicht optimal versorgen, wenn Nikotin die Gefäße einengt.

Studien belegen, dass Babys von Raucherinnen kleiner und häufig unterversorgt auf die Welt kommen.

So wie Raucher im Laufe ihres Lebens ein erhöhtes Risiko für Herzkranzgefäßverengungen, Herzinfarkt oder Raucherbein haben, so lässt auch die Qualität der Plazenta im Laufe ihres kurzen neunmonatigen Lebens früher nach. Wenn eine Mutter (aktiv oder passiv!) in ihrer Schwangerschaft raucht, bremst sie dadurch mit zunehmendem Schwangerschaftsalter die körperliche und geistige Entwicklung ihres Kindes.

Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. Wichtig: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Er wird Ihre Schwangerschaft dann sicher noch sorgfältiger überwachen und die eine oder andere Ultraschall-Untersuchung zusätzlich durchführen.

Auch während der Geburt sind die Kinder von Raucherinnen oft weniger belastbar.

Als Trost für Schwangere mit Zigarette, die es trotz besseren Wissens nicht lassen können, kann man zwar sagen, dass sich die anfangs häufig beobachtete Unterentwicklung im Laufe der Zeit meist wieder ausgleicht.

Andererseits möchte man seinem Kind doch sicherlich die bestmöglichen Startchancen mit auf den Weg geben …
Nicht zuletzt sollten Raucher-Eltern die Schwangerschaft als große Chance ihres Lebens sehen, mit der Qualmerei aufzuhören.

Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. Übrigens: Es ist eine absolute Binsenweisheit, dass ein abruptes Beenden der Nikotinsucht dem Baby schaden würde.

 

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13 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Seit Wochen leide ich unter Verstopfung. Ist das normal?“

Völlig normal. Diese Verdauungsstörung hängt mit dem erhöhten Hormonspiegel zusammen, der die Muskulatur entspannt. Auch die Muskulatur von Magen und Darm wird lockerer. Gleichzeitig engt die Gebärmutter die Verdauungsorgane ein, sodass diese in ihrer Arbeit behindert werden.

Achten Sie jetzt verstärkt auf eine ballaststoffreiche Kost wie frische Früchte und Gemüse (roh oder gekocht, möglichst ungeschält), Brot, Müsli, Reis und Nudeln als Vollkornprodukte oder auch Trockenfrüchte (Pflaumen sind eine altbewährte Hilfe gegen Verstopfung).

Wenn Sie sonst eine eher ballaststoffarme Kost gewohnt sind, sollten Sie jetzt nicht übertreiben. Bauen Sie Schritt für Schritt „neue“ ballaststoffreiche Produkte in Ihren Speiseplan ein, sonst sind Ihre Verdauungsorgane überfordert. Hinzu kommt, dass fast jede Schwangere zu wenig Flüssigkeit aufnimmt.

Dabei ist es besonders wichtig, viel zu trinken – idealerweise Mineralwasser und ungesüßten (Kräuter-) Tee. Einige Schwangere schwören auf heißes Wasser mit frischem Zitronensaft (ohne Zucker).

Ein weiterer Trick: Pflaumensaft. Generell sind sechs kleinere Mahlzeiten am Tag gesünder als drei große. Achten Sie außerdem darauf, abends nicht zu spät zu essen.

Noch etwas: Sorgen Sie für ausreichend Bewegung, gehen Sie täglich spazieren, fahren Sie Rad, denn Bewegung kurbelt die Verdauung an.

 

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14 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Ich bin in der 15. Woche schwanger und kann es kaum abwarten, bis jeder meinen Bauch sieht. Viel lieber wäre ich schon im 7. Monat …”

Viele können in den ersten Wochen der Schwangerschaft gar nicht schnell genug dick werden: Jeder soll sehen, dass ein Kind in ihnen heranwächst. Da hilft nur eines: Abwarten, denn Ihr Babybauch wächst und gedeiht. Schon bald können Sie ihn stolz präsentieren. Statt ungeduldig zu sein, sollten Sie sich lieber freuen, dass Sie jetzt noch so mobil sind. Bereits in ein paar Monaten sind Sie so füllig, dass Sie sich danach sehnen werden, Alltägliches ohne Behinderung zu erledigen: Treppen steigen, auf dem Bauch liegen, Fußnägel lackieren, Schuhe anziehen etc.

 

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15 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Ständig werde ich gefragt, ob ich bei der Geburt dabei sein möchte. Ich bin noch unsicher, kann ich meiner Frau überhaupt helfen?”

Natürlich! Sie müssen nicht erst großartige Atemübungen oder Massagegriffe erlernen, um Ihrer Frau bei der Geburt zu helfen. Das Einzige, was zählt, ist Ihre Anwesenheit, liebevolle Zuwendung und aufmunternde Motivation während der Geburt. Von allen Anwesenden kennen Sie Ihre Frau am besten und können im Idealfall einschätzen, was ihr gut tut. Sie müssen auch kein schlechtes Gewissen haben, dass Sie Ihrer Partnerin die Arbeit nicht abnehmen können – die Natur hat es so vorgesehen, dass Frauen die Kinder bekommen.

Allein die Tatsache, dass Sie Ihre Partnerin in den Wehen mit Liebe und Aufmerksamkeit versorgen, hilft ihr, mit der Anstrengung und den Schmerzen besser umzugehen.

 

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16 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Seitdem meine Frau weiß, dass sie schwanger ist, hat sie keine Lust mehr auf Sex mit mir. Was ist plötzlich los mit ihr?“

Da gibt’s nur eines: Nutzen Sie eine ruhige, harmonische Atmosphäre, und fragen Sie Ihre Frau, ob es ein Problem gibt. Vielleicht hat sie Angst, Sex könnte ihrem Baby schaden, vielleicht ist ihre Lust hormonbedingt gerade auf dem Nullpunkt, vielleicht sehnt sie sich momentan einfach nur nach Zärtlichkeit. Es kann viele Ursachen geben. Also: lieber nachhaken als spekulieren.

 

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17 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Vor der Schwangerschaft hatte ich selten einen Orgasmus. Jetzt komme ich jedes Mal – manchmal sogar mehrmals. Wie kommt das?”

Viele Frauen erleben einen Orgasmus, wenn ihre Klitoris entsprechend stimuliert wird. Und die hat sich, ähnlich wie die Vagina, durch die verstärkte Hormonausschüttung verändert: Die bessere Durchblutung lässt sie nicht nur dunkler aussehen, sondern auch anschwellen. Das macht sie sensibler für Berührungen.

 

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18 Fragen und Lösungen in der Schwangerschaft. „Ich schwimme sehr gerne. Muss ich in der Schwangerschaft Angst haben, mir eine Infektion einzufangen?“

Tatsächlich haben schwangere Frauen eine erhöhte Anfälligkeit für Scheideninfektionen, weil das Immunsystem durch die Schwangerschaft geschwächt sein kann. Das lange Tragen von nasser Badekleidung außerhalb des Wassers kann ebenso die Anfälligkeit erhöhen.

Darum: nach dem Schwimmen die feuchte Badekleidung ablegen

 

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